Gemeinde Aktuell
Im Krisenfall dient das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Durlangen als Katastrophenschutz-Leuchtturm
Eine wichtige Anlaufstelle – physischer Ort - ist im katastrophenmäßigen Notfall das Feuerwehrhaus, Hermann-Löns-Weg 3, 73568 Durlangen, an dem sich die Bevölkerung sammeln kann.
Infolge von Stromausfall, Großschadenslage oder anderen Katastrophen kann es zum Ausfall der öffentlichen Telekommunikationsinfrastruktur kommen. Die Gemeinde Durlangen hat deshalb in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Ostalbkreis (Leuchtturm-Konzept des Ostalbkreises) einen so genannten Katastrophenschutz-Leuchtturm benannt, der in Krisensituationen als Anlaufstelle für die Bevölkerung dient. Also, wenn zum Beispiel im Krisenfall die zentralen Notrufnummern 110 und 112 nicht mehr funktionieren, dann ist das Feuerwehrhaus Anlaufstelle für die Bevölkerung.
Das Feuerwehrhaus ist notstromversorgt und verfügt über eine weitgehend ausfallsichere Kommunikationsverbindung zur integrierten Leitstelle in Aalen. Aus diesem Grunde dient das Feuerwehrhaus im Krisenfall als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung, um Notrufe abzusetzen, sich über die aktuelle Lage zu informieren oder Verhaltensanweisungen zu erhalten.
Das Personal wird auf ehrenamtlicher Basis von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gestellt. Sofern möglich erhält die Feuerwehr Unterstützung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus der Gemeindeverwaltung. Die Aktivierung erfolgt in der Regel innerhalb von 12 Stunden nach Ausfall der Strom- und Telekommunikationsnetze und ist dann rund um die Uhr besetzt.
Ein flächendeckendes, langanhaltendes Schadensereignis ist ohne die aktive Mitwirkung der Bevölkerung nicht bewältigbar. Die Katastrophenschutz-Leuchttürme stellen daher auch eine Anlaufstelle für die Koordination der Nachbarschaftshilfe und gegenseitigen Unterstützung dar.
Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bereits im Vorfeld in Eigeninitiative auf verschieden Notsituationen entlang den Ratgebern und Checklisten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vorbereitet haben. Also zum Beispiel: Vorhalten von Notvorräten wie Lebensmittel und Wasser, einen Notfallrucksack mit Medikamenten und Erste-Hilfe-Material gepackt haben und zur Informationsbeschaffung ohne Strom also per Kurbelradio oder batteriebetriebenem Radio in der Lage sind.




